Portraits

Andreas Erber
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Hier möchte ich Ihnen interessante Vorträge, Bücher oder auch anregende Leserbriefe vorstellen. Soweit es mir möglich ist, werde ich verfügbare Unterlagen dazu in der Downloadsektion für Sie bereitstellen.

24.10.2009

Ein in letzter Zeit häufig verlangter und in der Teleakademie des SWR 3 und 3SAT gesendeter Vortrag von Prof. Dr. Beer :
Zivilcourage – in Deutschland ein Fremdwort?
Zurede zu einer demokratischen Grundtugend
( den ganzen Vortrag downloaden)

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13.12.2009

Zitate, die mich faszinieren, von Albert Einstein (14.03.1879 Ulm bis 18.04.1955 Princeton/New Jersey) ein typischer Fisch, wie ich auch:

Dummheit
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

(Empfehlenswert „Keine Macht den Doofen“ von Dr. Michael Schmidt-Salomon. Vortrag zu sehen bei www. Tele-Akademie.de, 23.11.2014 oder als Buch im Piper Verlag.)

Dummheit konkret, Update 1.04.2019: (Ein Weiterlesen-Tag wird eingefügt)

In den letzten fünfzehn Jahren habe ich ein Ausmaß an Dummheit bei staatlichen Institutionen erlebt,  (Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten), das Angst erzeugt und sprachlos macht. Hier fehlt häufig  jegliche Verantwortung und Kontrolle durch übergeordnete Hierarchie, was Willkür,  Unfähigkeit, Engstirnigkeit und Machtmissbrauch alltäglich werden läßt. Priming und konsequte Manitpulation scheinen Privilegien polizeilicher und justitiablen Fehlverhaltens zu sein, siehe weiter unten. Paradox, wenn die Polizei im Verbund mit der Justiz, dümmer handelt als die Polizei erlaubt. Es geht auch anders, dabei denke ich besonders an die Polizisten in meinen Strafverfahren, Herrn St. und Herrn G./Kripo, die ihren Verstand für logisches Analysieren verwendet haben, multiperspektivisch ohne Hysterie  auf einen Vorwurf unvoreingenommen geschaut haben und hier zu einer treffenden Bewertung gekommen sind, was für alle Beteiligten gut gewesen wäre, auch für die Justiz. Andererseits scheint es so, dass gerade in der Ermittlung und bis zur ersten Instanz vor dem Hintergrund des Hypegeistes und der Begeisterung, der Verstand eingeengt erscheint. In der ersten Instanz/AG scheint es den Richtern an Standing, Weitblick und geistiger Unabhängigkeit zu fehlen, sie verfallen tollpatschig hysterischen Anschuldigungen und können ihren Kopf nicht freimachen, um vernetzt zu denken. Sie werden deshalb meist  auch an kein höheres Gericht beordert. Ein anderer ranghoher Richter hat mir auf  meine treffende Beobachtung bestätigend geantwortet, es gibt auch gute Richter. Ich habe leider in der unteren Instanz/AG in meien Fällen keinen einzigen guten getroffen, leider.

Falls sich ein Bürger beschwert bei einer höheren Polizeidienststelle oder der Generalstaatsanwaltschaft , wird größter Unsinn und/oder Fehlverhalten gedeckt. Selbst einem engangierten Richter  wie Frank Fahsel konnte solcher Wahnsinn Probleme bereiten.

Aber, wie hat es eine Justistin formuliert, die Staatsanwaltschaft, die sind sich zu nichts zu blöde. Ein ranghoher Richter hat sich in einem Gespräch mit mir gefragt, bezogen auf meine Erfahrungen “ Wer schützt uns vor diesen Verbrechern (Anm. Staatsanwälte)?“. Zur Ehrenrettung fähiger Polizisten und Juristen, auch solche durfte ich erleben in den von mir kritisierten Institutionen, sei auch gesagt, es ist nicht nötig, ein gewisses Maß von Dummheit bieten zu können, um eine Arbeit als Polizist oder Jurist bei Polizei oder Justiz zu erhalten, selbst wenn sich manchem Bürger dieser Eindruck aufdrängt.

Relativität
„Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.“

Passivität
„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“

11.04.2010

Leserbrief Frank Fahsel, SZ 2008,  Justiz: „Konsequente Manipulation“

Ein eindrucksvolles Zeugnis für herausragende Zivilcourage zeigt der Leserbrief von Herrn Frank Fahsel, Fellbach, Südd. Zeitung April 2008, ehemaliger Richter, gesucht und gefunden unter „Kriminelle Justiz“ im Internet.

Ich habe dem Bundespräsidenten 2009 vorgeschlagen, diesem mutigen Bürger, für seinen beispiellos wertvollen Leserbrief, das Bundesverdienstkreuz zu verleihen. Lange bevor ich von diesem Dokument Kenntnis genommen habe, habe ich aus eigenen Erfahrungen eine Analyse angestellt, in der ich zu ähnlicher Überzeugung gelangt bin, nämlich das Erleben einer skrupellosen Manipulation.
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Aus meinem Interesse für die Menschenrechte solcher Opfer, basierend auf meiner Berufs- und Lebenserfahrung, auch aus der erheblichen Zahl an Ehrenämtern, die ich in der Vergangenheit ausgeübt habe, einschließlich der eines ehrenamtlichen Richters, habe ich an den Präsidenten appelliert, sich für die Gründung eines „Schwarzen Rings“ (Pendant zum Weißen Ring) einzusetzen, damit die Folgen solcher Willkür abgemildert werden können oder derartiges Unrecht besser ganz vermieden wird. Solches inakzeptable Verhalten beleidigt die Intelligenz und verletzt massiv die Menschenwürde betroffener Bürger, alles im Namen des Volkes? Wie muss es um den Charakter und die geistige Unabhängigkeit dieser Staatsdiener bestellt sein?

Der Rat von Frau Leutheusser-Schnarrenberg, Justizministerin, in einem kurzen persönlichen Gespräch, meinen Fall dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vorzulegen, ist ein hilfloses Eingeständnis für den Zustand unserer Justiz. Harald Reiter, Richter am BGH, hat die Staatsanwaltschaft in meinem Verfahren scharf kritisiert mit den Worten „Hier hätte niemals ein Strafbefehl ergehen dürfen.“ Solchen Wahnsinn der Justiz gilt es zu vermeiden und verantwortliche Juristen für Untaten haftbar zu machen, um Unschuldige besser zu schützen. Es gibt de jure kein Recht auf Narrenfreiheit für Richter und Staatsanwälte, aber leider de facto.

Einen nationaler „Gedenktag für die Justizopfer“, vor dem Hintergrund der Menschenverachtung durch die Justiz während unserer braunen und roten Vergangenheit, halbherziger Aufarbeitung dieser Verbrechen und einer beschämenden Realität in der Gegenwart, halte ich das für eine überfällige Forderung an unsere Gesellschaft. Letztlich stärkt das auch seriöse Juristen, die sich nicht für Verbrechen oder Manipulationen verbiegen oder missbrauchen lassen.

Beachtung verdient der Kommentar eines LG-Präsidenten über das Recht zur Kritik an der Justiz und deren Urteilen. Es kann nicht sein, dass wir die einzige Institution im Land sind, die sich nicht der Kritik stellen muss, so der Insider. Betroffene dürfen dabei sogar über das Ziel hinausschießen, passieren darf ihnen dabei nichts von Seiten der Justiz. Höchstrichterlich ist das „Recht auf Gegenschlag“ sanktioniert. Dieser selbstkritische Beitrag, wann wird er wohl bei seinen juristischen Kollegen innerhalb der Justiz im Denken verankert sein?

Sie finden das außergewöhnliche Dokument von Herrn Fahsel über sämtliche Suchmaschinen im Internet, auch den Beitrag des LG-Präsidenten.[/read]

Januar 2015

Mein Freund Erzbischof Charles Bo ist einer der neuen Kardinäle, die vom Papst im Januar 2015 ernannt wurden.

12.02.2013

Erzbischof Charles Bo aus Burma, den ich seit vielen Jahren persönlich kenne, sendet mir folgende eindrucksvolle Stellungnahme zum Rücktritt unseres Papstes:

We the Catholics of Myanmar, were stunned by the sudden and shocking announcement of our Holy Father. In the turbulent waters of the tyranny of relativism, our Holy Father has been steering the ark of Faith with valour and a untiring zeal. He has been the morning star of Hope to the faithful swayed by the stormy sea of modernism.                    [read more=“Weiterlesen“ less=“Zurück“]

For the last half century, starting from the Vatican II, he gave his life, his gifts and his rock solid faith to the service of the only Roman Catholic Church, protecting it from the vagaries of
time and vandalism of mutilating relativism.

The news breaks our heart. We are like a sheep without a shepherd. A good shepherd knows his sheep. We know our Holy Father. His guidance in the last years have enriched us, his erudite
knowledge, his refreshing reinterpretation of the life of Jesus of Nazareth, his vigor at new evangelization, his year of faith and his encyclicals on Love are etched in our soul and heart. We
will sorely miss him.

Our hearts are not only sad. We are Grateful. For the huge gifts we received through our Good Shepherd, his deep faith, his unwavering commitment to teachings of Our Lord, his moral certitude,
his compassion and his courage amidst challenges will make us to kneel down in grateful prayer.

We Myanmar Catholics will always remember Your great concern whenever we came on ad limina visits, your generosity after the Cyclone Nargis, your personal blessings are great graces. We support your decision with prayer as you retire to a life of Prayer, we are sure your prayers will continue to wash anew the church for ages to come.

Imploring Your Holiness blessing and prayers for the flock from remote country,

Charles Maung Bo., DD, SDB
Archbishop of Yangon,
Myanmar (Burma)[/read]

03.12.2012 um 19:01

Gästebuch
Gästebucheintrag Hartl

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27.08.2014

Leserbrief und offener Brief

Gustl Mollath, Freispruch und trotzdem Revision
(Teilveröffentlichung als Leserbrief AZ vom 26.09.2014)

Mein weiterer Leserbrief, Titel Justiz „Das verdienen viele Richter nicht.“
Süddeutsche Zeitung 18.12 2014, und „Gedemütigte Ermittler“ vom 8.04.2015, ebenfalls SZ stehen für Sie auf Anforderung als PDF-Datei zur Verfügung.

Eine wertvolle Analyse, die ich jedem Bürger, auch der Polizei, der Staatsanwaltschaft empfehle, ist der Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Sommer aus 2014, zu sehen auf YouTube „Ich habe den Glauben an die Justiz verloren“. Sie erfahren dort z.B. etwas über die Wirkung des Primings, das oft auf Staatsanwälte und Richter einen verheerenden Einfluss zum Nachteil des Angeklagten hat.
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Für seine aufrechte, kompromisslose Haltung bewundere ich Herrn Mollath; was für ein beispielloser Kampf gegen die Justiz, Gutachter und die eigenen Anwälte.

Den Schaden, den unser Staat/Justiz diesem Menschen angetan hat, ist mit Geld nicht aufzuwiegen. Ich habe mich nicht so intensiv mit diesem Fall beschäftigt, dass ich mir ein Urteil erlaube, was die letzte ausstehende Forderung von Herrn Mollath betrifft, die Grundlage der Revision ist.

Als mehrfach zu Unrecht Verurteilter kann ich sehr gut nachvollziehen, dass einem Betroffenen u. U. ein Freispruch nicht genügt. Auch ich habe erleben müssen, dass mit unseriösen, dummen Entscheidungen verhindert wurde, TäterInnen zu stellen, was mir wichtig war/ist. Einen Freispruch habe ich nur als eine Zwischenstation auf dem Weg zum Ziel angesehen. Ein Freispruch kann durchaus noch eine schwere Belastung darstellen, gleichgültig wie der BGH entscheiden wird. Die Bereitschaft der Justiz, eigene Fehler zu korrigieren, ist nicht ausgeprägt, würde sie doch in einem Strafverfahren mittelbar auf der Anklagebank sitzen.

Fehler der Justiz werden grundsätzlich nicht zugegeben, Ausnahmen bestätigen diese Regel. Der ehemalige Richter Frank Fahsel, LG Stuttgart hat in beeindruckender Offenheit Übeltäter seiner Zunft heftig angegriffen, und das zu Recht. Häufig fehlt es den Juristen der Justiz an Zivilcourage, Weisheit, Menschenkenntnis und Gesundem Menschenverstand, Themen die im Studium offenbar keinerlei Relevanz haben. Zuviele Unrechtsurteile sind ein Teil dieses Problems. Ermittlungen z.G. des Beschuldigten nach § 160 (2) StPO unterbleiben meist ganz, dagegen werden unfähige, schlampige und engstirnige (Tunnelblick) Ermittlungen unreflektiert übernommen, was häufig zu einem vermeidbaren Totalversagen der Justiz führt, mit der Folge, das Opfer wird angeklagt. Wer es nicht erlebt hat, wird nicht glauben, dass solche Justizverbrechen in Deutschland möglich sind. Viele Richter/Staatsanwälte verlassen sich auf traditionelle, systemimmanente Kumpanei in der Justiz; das Recht und die Gerechtigkeit bleiben auf der Strecke.

Was Herr Mollath vorbildlich geleistet hat, ist sicher Ansporn für viele unschuldige Justizopfer sich gegen Fehlverhalten der Justiz zu wehren. Häufig genügt es, nachzudenken, um zu erkennen, die Justiz will ihr Gegenüber für dumm verkaufen.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, auch für die Justiz muss das gelten. Wer innerhalb oder außerhalb dieser Institution zu menschenverachtendem Unrecht durch die Justiz schweigt, macht sich schuldig, kann schon morgen selbst ein Opfer sein.

Primär beziehen sich meine Gedanken auf das Strafrecht, es gibt aber auch schrecklich unfähige und parteiische Richter im Zivilrecht, die mit dienstaufsichtsrechtlichen Mitteln nicht zu belangen sind, aber für üble Entscheidungen verantwortlich sind.

Letztlich brauchen wir einen „Schwarzen Ring“ als Pendant zum Weißen Ring gegen Willkür und Verbrechen der Justiz, wie ich es dem Bundespräsidenten vorgeschlagen habe. Kann ein unabhängiger Justizobmann helfen, das Vertrauen in unsere Justiz zu stärken?[/read]

4.05.2018

Online-Petition, Thema Gerichte

Link zur Petition: https://www.change.org/p/bundestag-gerichte-und-justiz

In den kommenden Wochen werde ich eine/zwei Online-Petitionen starten zu meiner Forderung „Schwarzer Ring“ und/oder „Unabhängiger Justizobmann“, Schadenersatzanspruch immateriell gegen den Staat bei Freispruch im Strafverfahren. Bitte verfolgen Sie dazu die Medien.

Ich bin Opfer nachhaltiger Justizverbrechen in rund fünfzehn Jahren in mehreren Strafverfahren und fühle mich verpflichtet, solches Unrecht zu thematisieren. Es geht darum, Justizopfer zu unterstützen und potentielle Täter in den Institutionen (Hilfsorgane und Justiz) zu warnen und verantwortlich zu machen. Eine Justiz, wie ich sie erlitten habe, das darf in Deutschland niemand angetan werden.

Die Justiz beraubt einen unschuldig Angeklagten seiner Zeit, Kraft, Geld und Lebensfreude, schädigt mittelbar seinen Ruf durch verantwortungslose Medienberichte, das ist ein Verbrechen. Jede andere Bewertung wäre eine Beleidigung eines Justizopfers. In gleicher Weise schaden solch verantwortungslose Justiztaten der Reputation dieser Institution und rauben das Geld der Steuerzahler und Manpower im Innenverhältnis.

Ein weiterer Punkt der Petition ist meine Forderung nach einem Justizopfergedenktag.

Eingang und Text Petition Bundestag Justiz, 2017

26.12.2016

Alles nur Teilwahrheiten

Zu Budda kam einmal ein Schüler und wollte wissen, was die unverfälschte, ganze Wahrheit sei. Der Erhabene las ein paar Baumblätter vom Waldboden auf, hielt sie dem Fragenden hin und belehrte ihn: „So wie diese Blätter nicht der ganze Baum sind und ein Baum nicht der ganze Wald ist, ebenso sind die Wahrheiten, die wir wissen und aussprechen können, niemals die ganze Wahrheit. Die ganze Wahrheit werden wir nie begreifen, sowenig wir imstande sind, alle Blätter eines Baumes oder alle Bäume eines Waldes mit einer einzigen Hand ergreifen zu können.“

5.09.2017

Selber denken,  heute eine radikale Anforderung

Am 29. August 2017 haben 15 Hochschullehrer der Elite-Universitäten Princeton, Harvard und Yale einen offenen Brief an die Studenten geschrieben, die jetzt aus den Semesterferien zurückkehren.

Moderat formuliert, suversiv in seiner Einfachheit, ein Plädoyer für die intellektuelle Unabhängigkeit, gegen geistige Enge der politischen Korrektheit, mit der inzwischen radikalen Aufforderung an die Studenten: denkt selber !

Ein Text, der in Deutschland genauso dringlich ist – und das nicht nur für die Universitäten, beispielsweise auch bei der Justiz: mein aktuelles Strafverfahren unter dem Titel „Hysterie schlägt Verstand“.

Hier der Link auf den Originaltext. Ich werde demnächst eine deutsche Übersetzung anbieten.

https://jmp.princeton.edu/announcements/some-thoughts-and-advice-our-students-and-all-students